Login

Tierärztliche Praxis für Kleintiere

Dr. med. vet. Annerose Hönicke

Tierärztliche Praxis für Großtiere

Dr. med. vet. Eberhard Hönicke

Frühlingsgefühle contra Katzenjammer

Kastration verhindert Katzenelend

Katzen und Kater, besonders freilaufende, sollten kastriert werden. Die Bundestierärztekammer bittet alle Katzenhalter um ihre Hilfe, das Elend vieler Tiere zu verhindern.

Nicht von ungefähr stellten die Ägypter die Göttin der Fruchtbarkeit in Gestalt einer Katze dar. Schließlich zeugen ein Katzenpaar und seine Welpen in zehn Jahren statistisch gesehen ca. 80 Mio. Nachkommen. Doch so entzückend junge Kätzchen auch sind. Noch immer werden viele Katzenjungen auf brutale Weise getötet oder einfach ausgesetzt.

Die Überlebenden verwildern, sind meist unterernährt und verenden oft genug jämmerlich an Infektionskrankheiten wie beispielsweise der Katzen-Leukose oder dem so genannten „Katzenschnupfen“

Viele Tiere werden auch überfahren oder von Jägern erschossen – Gefahren, denen natürlich jede Katze ausgesetzt ist, die sich frei bewegen darf. Allerdings streifen paarungsbereite Katzen und Kater deutlich weiter und ausgiebiger herum als ihre kastrierten Artgenossen.

Die Kastration wirkt ausserdem direkt lebensverlängernd: Es ist erwiesen, dass bei Tieren beiderlei Geschlechts viele hormonabhängige Erkrankungen verhindert oder zumindest drastisch reduziert werden. Dazu gehören Gesäugetumore, Gebärmutterentzündungen, Prostataerkrankungen oder Hodenkrebs. Die Methode der medikamentösen Empfängnisverhütung („Katzenpille“) als Alternative zur Kastration ist dagegen mit Risiken für die Gesundheit verbunden. Zudem ist sie bei Tieren, die freien Auslauf haben, sehr unsicher.

Als wichtiger zusätzlicher Vorteil der Kastration gilt, dass sich Zusammenleben von Katze und Mensch nach der Operation oft erheblich angenehmer gestaltet. Denn eine Katze wird nicht mehr rollig und nächtelange Jaulkonzerte gehören der Vergangenheit an. Der Urin kastrierter Kater verliert seinen abstoßenden Geruch und bis zu 90% der Tiere stellen nach den Eingriff das Urinmarkieren ein.

Kastration: vollständiges Entfernen der Keimdrüse (Hoden bzw. Eierstöcke)

Sterilisation: Abbinden oder Durchschneiden der Samenstränge bzw. Eileiter; die hormonelle Funktion der Keimdrüse bleibt erhalten (d.h. auch der Fortpflanzungstrieb mit allen dazugehörigen Verhaltensweisen)


Sollten Sie Fragen haben, so wenden Sie sich bitte an uns.
 

 

zurück

 

[Home] [Vorsorge] [Krankheiten]

 

Kastration