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Zahnstein – mehr als ein kosmetisches Problem
Bei Ihrem Hund wurde Zahnstein festgestellt. Hierbei handelt es sich um harte, mineralisierte Auflagerungen der Zähne. Am stärksten betroffen sind meist die Backenzähne. Durch die Beläge können sich Bakterien ansiedeln, und oftmals sind sie auch der Auslöser für die Entstehung von Zahnstein. Die Bakterien führen zu einer Zahnfleischentzündung und zur Zerstörung des Zahnhalteapparates. Die Entzündung äußert sich vor allem durch schlechten Geruch aus dem Maul, später auch durch Zahnfleischbluten und Schmerzen beim Kauen. Die Schädigung des Zahnhalteapparates führt zur Lockerung der Zähne.
Weit schlimmer ist jedoch die Gefahr, die Zahnstein und Zahnfleischentzündung für andere Organe bedeuten können: Die Bakterien können mit dem Atem oder Schleim in die Luftröhre und die Lunge geraten. Oder sie gelangen über das Blut in die Niere, das Herz, die Leber, etc. Eine Lungenentzündung, Schädigung von Niere und Herzklappen, usw. sind die Folge.
Um dies zu vermeiden, muss der Zahnstein und damit das Bakterienreservoir entfernt werden. Die geschieht schmerzfrei mit Ultraschall. Da sich Tiere dies aber nicht gern gefallen lassen, ist hierfür eine Narkose nötig. Über eine anschließende Antibiotikatherapie wird individuell entschieden.
Einer raschen Neubildung von Zahnstein beugen Sie am besten mit speziellen Zahnpflege- produkten oder durch Zähneputzen mit einer speziellen Zahnpasta vor.
Auf www.denticur.de finden Sie eine bebilderte Anleitung wie Sie Ihrem Hund die Zähne putzen können.
Hier finden Sie Futtermittel, die helfen können die Neubildung von Zahnstein zu verhindern.
Sollten Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an uns.
Izurück
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